Kinderrechte - einfach erklärt

Kinder sind unsere Zukunft – und sie haben Rechte.

Diese Rechte schützen sie, geben ihnen Sicherheit und helfen ihnen, stark und selbstbewusst aufzuwachsen.

Die Kinderrechte gelten fast überall auf der Welt. Viele Länder haben sich verpflichtet, sie zu achten und Kinder besser zu schützen.

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde von den Vereinten Nationen beschlossen. Die Vereinten Nationen sind ein Zusammenschluss fast aller Länder der Welt, die gemeinsam Frieden und Menschenrechte schützen wollen. Die Kinderrechtskonvention wurde am 20. November 1989 von den Vereinten Nationen angenommen.

Sie legt fest, welche Rechte Kinder haben und wie Erwachsene diese Rechte achten sollen. 

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat das in dem Film oben sehr schön dargestellt. Auf der Homepage www.kindersache.de gibt es nebem dem Film noch viele weitere interessante Beiträge.

Und für die, die lieber lesen, haben wir hier nochmal 10 Kinderrechte – einfach erklärt:

  1. Recht auf Gleichbehandlung
    Jedes Kind ist gleich wertvoll. Niemand darf ausgeschlossen oder benachteiligt werden.
    Beispiel: Im Verein darf jedes Kind mitmachen – egal, woher es kommt oder wie es ist.

  2. Recht auf Gesundheit
    Kinder haben das Recht, gesund aufzuwachsen und Hilfe zu bekommen, wenn sie krank sind.
    Beispiel: Arztbesuche, Schutz vor Gefahren und genügend Ruhe gehören dazu.

  3. Recht auf Bildung
    Jedes Kind darf lernen und seine Fähigkeiten entwickeln.
    Beispiel: Schule, Unterstützung beim Lernen oder Zugang zu digitalen Angeboten.

  4. Recht auf Spiel und Freizeit
    Kinder brauchen Zeit zum Spielen, Lachen und Entspannen.
    Beispiel: Draußen spielen, Sport machen, malen, lesen oder einfach Quatsch machen.

  5. Recht auf Schutz vor Gewalt
    Kinder müssen vor jeder Form von Gewalt geschützt werden – körperlich und seelisch.
    Beispiel: Niemand darf ein Kind schlagen, anschreien oder erniedrigen.

  6. Recht auf Schutz vor sexuellem Missbrauch
    Kinder haben ein Recht auf Schutz ihrer körperlichen und persönlichen Grenzen.
    Beispiel: Kein Erwachsener oder anderes Kind darf sie zu etwas zwingen oder unangemessen berühren. Kinder dürfen „Nein“ sagen – und sie müssen ernst genommen werden.

  7. Recht auf Mitbestimmung
    Kinder dürfen ihre Meinung sagen und mitentscheiden.
    Beispiel: Bei Themen in der Familie, Schule oder im Verein gehört ihre Stimme dazu.

  8. Recht auf Privatsphäre
    Kinder haben ein Recht auf ihren eigenen Raum und ihre Geheimnisse.
    Beispiel: Persönliche Nachrichten oder Tagebücher dürfen nicht einfach gelesen werden.

  9. Recht auf Familie und Geborgenheit
    Kinder brauchen Liebe, Schutz und eine sichere Umgebung.
    Beispiel: Wenn Eltern nicht für sie sorgen können, müssen die Eltern Hilfe dabei bekommen. Manchmal muss ein Kind auch von seinen Eltern getrennt werden und zum Beispiel zu Pflegeeltern ziehen.

  10. Recht auf Information
    Kinder haben das Recht, Dinge zu verstehen und Fragen zu stellen.
    Beispiel: Erwachsene erklären ihnen die Welt so, dass sie sie verstehen.

 

Mehr über die UN-Kinderrechtskonvention gibt es unter anderem hier:

Deutsches Kinderhilfswerk – Kinderrechte

https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention